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Webdesign6 Min.13. Juli 2026

Was kostet eine Website wirklich? Die ehrliche Rechnung

Was kostet eine Website wirklich? Was den Preis bestimmt, welche Folgekosten dazukommen und woran du ein seriöses Angebot erkennst.

Du googelst „was kostet eine Website" und bekommst Preise, die so weit auseinanderliegen, dass sie nichts mehr bedeuten.

Alle stimmen. Keiner hilft dir weiter.

Die kurze Antwort: Eine Website kostet so viel, wie sie leisten soll. Den Preis bestimmen Umfang, Design, Technik und die Frage, ob professionelle Texte und Fotos dazugehören. Dazu kommen jedes Jahr Folgekosten für Hosting, Wartung und Updates.

Teuer wird es erst, wenn die Seite nichts bringt.

Jetzt die lange Antwort.

Warum die Preisspanne so absurd groß ist

Frag mal jemanden: „Was kostet ein Auto?"

Ein Dacia Sandero und eine Mercedes S-Klasse liegen preislich Welten auseinander.

Beide fahren.

Bei Websites ist es genauso.

Ein Baukasten von Wix oder Jimdo kostet dich einen kleinen Monatsbetrag, und du klickst dir das Ding an einem Samstagnachmittag zusammen.

Eine maßgeschneiderte WordPress-Website mit durchdachter Struktur, verkaufsstarken Texten und einem Design, das deine Zielgruppe ernst nimmt, kostet ein Vielfaches davon.

Den Unterschied siehst du auf den ersten Blick kaum. Du spürst ihn im Postfach.

Die eine Website bringt Anfragen. Die andere existiert einfach nur.

Wer auf deiner Seite landet, bildet sich ein Urteil über dich. Lange bevor er anruft. Deine Website ist dein Handschlag, bevor du jemals ein Wort mit dem Kunden wechselst. Warum dieser Handschlag oft danebengeht, liest du im Artikel darüber, warum eine Website keine Kunden bringt, obwohl sie gut aussieht.

Die fünf Faktoren, die den Preis bestimmen

Wenn du wissen willst, was eine Website kostet, musst du diese fünf Hebel verstehen:

Umfang und Seitenanzahl. Eine kompakte Website mit Startseite, Über uns, Leistungen, Referenzen und Kontakt ist etwas grundlegend anderes als ein großer Auftritt mit Blog, Terminbuchung und Kundenportal. Jede zusätzliche Seite braucht eigene Struktur und eigenen Text.

Texte und Inhalte. Diesen Posten findest du in vielen Angeboten gar nicht. Viele Unternehmer denken, sie schreiben die Texte selbst. Das klappt selten. Wer über das eigene Angebot schreibt, beschreibt meistens, was er macht. Verkaufen tut, was dein Kunde fühlt, bevor er weiß, dass er kaufen will. Was gute Texte leisten und was sie kosten, steht im Artikel über Conversion Copywriting.

Design-Anspruch. Ein individuelles Design nach deinem Briefing ist etwas anderes als ein leicht angepasstes Template. Beides hat seine Berechtigung. Der Preis liegt trotzdem ein Vielfaches auseinander.

Technische Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Online-Shop mit Hunderten Produkten, Schnittstelle zu deinem Warenwirtschaftssystem und automatisierter Rechnungsstellung ist eine ganz andere Hausnummer.

SEO-Grundlagen. Eine Website, die bei Google weit hinten versauert, ist wie ein Laden in einer Sackgasse ohne Straßenschild. Technisches SEO, eine saubere Seitenstruktur und kurze Ladezeiten gehören von Anfang an dazu.

Die Billig-Website und warum sie dich teuer zu stehen kommt

Ein typischer Verlauf.

Ein Betrieb lässt sich eine Website für kleines Geld bauen.

Die Seite sieht aus wie eine PowerPoint-Präsentation aus einer anderen Zeit: ein blasses Blau, Stockfotos von lächelnden Models, die den Betrieb nie von innen gesehen haben, und Texte, die klingen wie von einem Praktikanten zusammengegoogelt.

Dann vergehen Monate. Über die Website kommt keine einzige Anfrage.

Null.

Irgendwann kommt das Erwachen: neue Website, diesmal mit Strategie, echten Fotos und Texten, die genau die Menschen ansprechen, die kaufen sollen.

Die günstige Lösung war also nie günstig. Zum Preis kommen all die Monate, in denen die Anfragen bei der Konkurrenz gelandet sind.

Das ist die Rechnung, die keiner aufmacht.

Genau solche Schwachstellen in der Ansprache standen im Mittelpunkt, als ich Karin G. aus Stutensee Optimierungsvorschläge für ihre Website gegeben hab.

Die versteckten Kosten, über die niemand redet

Der Kaufpreis einer Website ist wie der Anschaffungspreis eines Autos.

Die laufenden Kosten kommen obendrauf:

  • Hosting: ein monatlicher Betrag, je nach Anbieter und Leistung. Billig-Hosting klingt verlockend, bis deine Seite in die Knie geht, sobald viele Besucher gleichzeitig kommen.
  • Domain: eine jährliche Gebühr. Das ist der günstigste Posten.
  • SSL-Zertifikat: oft im Hosting inklusive, sonst jährlich extra. Ohne SSL zeigt der Browser deinen Besuchern eine hässliche Warnung.
  • Wartung und Updates: WordPress bringt regelmäßig größere Updates. Dazu kommen Plugin-Updates, Sicherheits-Patches und Backups. Wenn du das an einen Dienstleister auslagerst, zahlst du dafür jeden Monat.
  • Inhaltspflege: Blog-Artikel, neue Referenzen, aktualisierte Preise. Das macht sich nicht von allein. Entweder investierst du eigene Zeit, oder du beauftragst jemanden.

Woran du erkennst, dass ein Angebot seriös ist

Ein gutes Angebot für eine Website schlüsselt jeden Posten einzeln auf.

Du siehst genau, was Design kostet, was Entwicklung kostet, was die Texte kosten.

Wenn ein Anbieter dir nur eine Gesamtsumme nennt, ohne aufzuschlüsseln, was darin steckt: Vorsicht.

Achte auch darauf, ob das Angebot eine Strategie-Phase enthält.

Wer sofort mit dem Design anfängt, ohne deine Zielgruppe, deine Wettbewerber und deine Ziele zu verstehen, baut dir ein hübsches Haus ohne Fundament.

Bei mir startet jedes Projekt mit einer Zielgruppenanalyse nach dem MRT-Framework: Motive, Reibung, Trigger. Also was deine Kunden antreibt, was sie zögern lässt und was sie zum Handeln bringt.

Bevor ein einziges Wort geschrieben ist.

Was du jetzt tun kannst

Setz dich 20 Minuten hin.

Schreib auf, was deine Website konkret leisten soll: Anfragen bringen, Termine füllen, Produkte verkaufen oder Vertrauen aufbauen.

Dann hol drei Angebote ein und vergleiche den Leistungsumfang. Der Preis allein sagt dir wenig.

Wenn deine Seite schon steht und nur keine Anfragen bringt, reicht oft eine einzelne Seite mit klarem Ziel. Wie das aussieht, zeige ich dir bei meinen Texten für Landingpages.

Und wenn du nach diesem Artikel eine ehrliche Einschätzung für dein Projekt willst, schreib mir. Du bekommst innerhalb von 60 Minuten eine Antwort.

Erstmal nur Klarheit. Ich gebe dir mein Wort.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?

Das hängt am Umfang. Eine kompakte Website mit wenigen Seiten, responsivem Design und SEO-Grundlagen liegt deutlich unter einem großen Auftritt mit Shop oder Kundenportal. Dazu kommen jährliche Folgekosten für Hosting, Wartung und Domain. Hol dir Angebote ein, die jeden Posten einzeln aufschlüsseln. Dann siehst du, wofür du zahlst.

Kann ich mit einem Homepage-Baukasten Geld sparen?

Kurzfristig ja. Wix, Jimdo oder Squarespace kosten einen überschaubaren Monatsbetrag. Für ein Hobby-Projekt reicht das. Für ein Unternehmen, das über die Website Kunden gewinnen will, fehlen dort oft Individualisierung, SEO-Tiefe und professionelle Texte. Wer wächst, stößt an diese Grenzen und baut am Ende ein zweites Mal.

Warum sind die Preisunterschiede zwischen Agenturen so groß?

Ein Freelancer mit niedrigen Fixkosten kalkuliert anders als eine große Agentur in Zürich mit Büro an der Bahnhofstraße. Außerdem schwankt der Leistungsumfang enorm: Manche Angebote enthalten nur Design und Technik, andere decken Strategie, Texte, SEO und laufenden Support ab. Vergleiche immer den konkreten Leistungskatalog.

Lohnt sich eine teure Website wirklich?

Die Frage ist falsch gestellt. Eine Website ist eine Investition, also miss sie auch so. Die relevante Kennzahl ist der Return. Rechne rückwärts: Wie viel Umsatz bringt dir ein Neukunde, und wie viele Neukunden braucht die Website, bis sie bezahlt ist? Mit dieser Zahl im Kopf vergleichst du Angebote ganz anders. Wie viel allein die Texte ausmachen, zeigt ein Supplement-Hersteller: Eine einzige E-Mail-Kampagne hat dort die Conversion-Rate um 6 % gesteigert und damit den Umsatz um 6 %, innerhalb von 2 Wochen.

Nächster Schritt

Lies dich erst mal selbst.

Schick mir dein LinkedIn-Profil. Ich bau dir einen Post in deinem Ton. Kostet dich 2 Minuten Lesen.

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